Maria Schmid verzaubert mit ihrer Sopranstimme
Felix Mendelssohn: Paulus, Stadtkirche Baden (Quelle: Barbara Scherer, Aargauer Zeitung 31.05.2015)

» Paulus - Felix Mendelssohns sakrale Musik füllt die alten Kirchengemäuer (AZ)

Imposante chorale Gesänge erfüllen an diesem Freitagabend die alten Gemäuer der katholischen Stadtkirche. Zwischen heiligen Figuren und prunkvollen Bildern präsentieren rund sechzig Sängerinnen und Sänger des Chors Schola Cantorum Wettingensis zusammen mit dem Orchester Collegium Cantorum das Oratorium Paulus von Felix Mendelssohn Bartholdy.
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Drei Solisten erzählen dabei die Haupthandlung. Mit ihrer klaren hellen Sopranstimme lässt Maria Schmid an diesem Abend die Fenster der Kirche erzittern, während Claude Pia seine kraftvolle Tenorstimme einsetzt und Rudolf Rosen den Bass singt. Alle drei Solisten ziehen den Zuhörer dabei mit eindrucksvollem Gesang in ihren Bann. Im Stück entsteht zwischen den Solisten und dem Chor ein Wechselspiel. Kraftvoll und emotional kommentiert der Chor das Geschehen oder unterstützt die Handlung. Unter der Leitung von Roland Fitzlaff erfüllen die Stimmen der Sänger den Kirchensaal. Dabei bietet das Oratorium eine Vielfalt an musikalischen Formen und Besetzungen. ...

az Aargauer Zeitung, 31. Mai 2015, Barbara Scherer

» Singtag Wettingen 2015“ -  Bis zum Konzert übten die Chor-Neulinge nur wenige Stunden (AZ)

«Wir freuen uns auf das Experiment. Es ist speziell eine Konzertsaison auf einen Tag zu komprimieren.» Mit diesen Worten begrüsste der musikalische Leiter der Schola Cantorum Wettingensis, Roland Fitzlaff, die zahlreich Erschienenen zum Singtag in der Aula des Schulhauses Margeläcker in Wettingen. ...

Die mit grossem Eifer einstudierten Werke wurden mit Instrumentalbegleitung und einer Solistin in einem für das Publikum kostenlosen Konzert im Konzertsaal Margeläcker dargeboten. Die Konzertsaison «en miniature», die so in der Region noch nie vergleichbar organisiert wurde, erfreute sich grosser Beliebtheit. Fast 60 Interessierte nahmen das Angebot der Schola wahr und probten, klatschten, summten und sangen zusammen mit den Konzertchormitgliedern.

... Auch Gerhard Humbel aus Fislisbach erlebte am Singtag die Chorarbeit zum ersten Mal: «Ich habe noch nie in einem Chor gesungen. Es gefällt mir sehr gut. Ich finde den Singtag eine super Idee. Man lernt neue Leute kennen und wie man Werke einstudiert.»

az Aargauer Zeitung, 22. Februar 2015, Sibylle Egloff

» Heinrich von Herzogenberg: „Die Geburt Christi“ -  auch das Publikum sang mit (AZ)

... Für die Konzerte am Samstag und Sonntag in der Stadtkirche Baden wurde der Chor aus Wettingen vom Orchester Collegium Cantorum aus Wetzikon sowie vom Jugendchor Wohlenschwil-Mägenwil unterstützt. An der Orgel spielte der Organist Hans Zumstein.

Eingeleitet wurde das Werk mit einem Orgelvorspiel und einem Choral, bei dem das Publikum mit allen Mitwirkenden mitsingen durfte. «Von Herzogenberg wollte nicht nur reine Konzertmusik komponieren, sondern mit den vier Chorälen, bei denen das Publikum mitsingen darf, eine Brücke zwischen Orchester, Chor und Gemeinde schlagen» ...

... Besonders im zweiten und dritten Teil, wo von Herzogenberg gekonnt die beiden bekannten Weihnachtslieder «Es ist ein Ros entsprungen» und «Kommet, ihr Hirten» in die Komposition einfliessen lässt, sprang der Funke auf das Publikum über. Mal ruhig, mal fröhlich, mal melancholisch, mal tänzerisch sang der Chor unter der Leitung von Roland Fitzlaff die Weihnachtsgeschichte, die von Herzogenberg vertonte.

AZ Region Baden-Wettingen, 1. Dezember 2014, Jérôme Jacky

» Muttertagskonzert - himmlische Klänge, die das Publikum zu Tränen rühren (AZ)

... Die Trompeten erklingen, langsam breitet sich der Ton von hellen Stimmen aus: So könnte wohl biblische Engelsmusik klingen. Pompös und zugleich emotional hallt der chorale Gesang des «Schola Cantorum Wettingensis»-Chors am frühen Sonntagabend durch die Gemäuer der reformierten Kirche. Wie das Programmheft treffend verlauten lässt: «Gute Musik ist wie die Tränen einer liebenden Mutter», findet das Konzert im Rahmen des Muttertags statt. ...

... Die Stücke reichen vom Spätbarock bis zur Romantik. Dabei wird der Chor von vier Bläsern des «Collegium Cantorum» aus Zürich begleitet. Die Sopranistin und Stimmbildnerin Ruth Achermann bezaubert mit ihrer hellen und klaren Stimme in Stücken wie «O hätt ich Jublas Harf» von Georg Friedrich Händel. Natürlich fehlt es auch nicht an kirchlichen Orgelklängen, gespielt von Stefan Müller. Unmerklich lösen sich die Grenzen zwischen vokaler und instrumentaler Musik auf. Es entstehen harmonische Klänge, die bewegen. Im Publikum schliesst manch einer sinnlich die Augen und verfällt dem Zauber der Tonkompositionen der grossen Musikgenies wie Mozart und Bach.
Einigen Zuhörern kullern dann und wann auch Tränen über die Wangen, während sich ein entzücktes Lächeln auf ihren Gesichtern breit macht. So ist die Betonung des gefühlvollen Ausdrucks schliesslich eine der wichtigsten Eigenschaften der romantischen Musik. ...

AZ online 13. Mai 2014, Barbara Scherer

» Mit dem Turm zu Babel am Himmel gekratzt (AZ)

... Werke von Barber, Rheinberger, Tallis und Robledo, aber auch Flamencoklänge bilden das Gerüst an dem sich die Choreografin und die Tänzer Eloy Aguilar, Mohamed Benchegra, Leon Feizo-Gas, Carmen Iglesias, Julia Maria Koch, Raquel Lamadrid, José Moro, Ricardo Moro, Karima Nayt, Mohamed Shafik und Martina Sommer orientieren. Dabei werden Tanz, Musik und Raum fortlaufend so ineinander verwoben, dass eine sogähnliche Wirkung erzielt wird, die man kaum vergessen wird.
... Mit «babel.torre viva» ist Brigitta Luisa Merki ein eindringliches, zur Reflexion einladendes, von innen leuchtendes Werk geglückt.
Elisabeth Feller, AZ, 21.05.2013

» Babylonischer Turmbau-Tanz der Gegensätze (NZZ)

... So ist «Babel Torre Viva» in Zusammenarbeit der Flamenco-Modern-Choreografin Merki und ihrer fabelhaften Tänzerinnen, Tänzern und Flamenco-Musikern mit der Aargauer Künstlerin Ruth Maria Obrist und dem Chorleiter Roland Fitzlaff und dem beiden Chören Schola Cantorum Wettingensis und Vocappella Wettingen entstanden.
... Die Produktion lebt von den verschiedenen Formen, die aufeinandertreffen, vom Ineinander der heissen Rhythmen aus Spanien und der Gesänge aus dem 16. und dem 20. Jahrhundert. Die Musikwahl reicht von Thomas Tallis bis Antonio Robledo, der lange Zeit der musikalische Geist von Flamencos en route war. Am ergreifendsten ist der Gesang der Algerierin Karima Nayt. Die Stimme wandert durch Stile und Kulturen, vom Licht ins Dunkel und wieder zurück. So, wie die Tänzer plötzlich schwer werden, zu stampfen beginnen; so, wie Leichtigkeit und Schwere sich treffen, sich messen, kämpfen auch - ohne dass das eine oder das andere als Gewinner daraus hervorginge. Ein bemerkenswerter Abend.
Lilo Weber, NZZ, 21.05.2013

» Das Mozart-Requiem für einmal anders - ideenreich und lebhaft (AZ)

... Voraus eine doppelte Ouvertüre Der Dirigent Roland Fitzlaff gestaltete ideenreich. Er wählte die Levin- Fassung des Requiems, deren durchsichtige Instrumentation das Vokale in den Vordergrund rückt. Dem Requiem stellte Fitzlaff eine gleichsam doppelte Ouvertüre voran – mit «Schlusschor aus der Grabmusik» sowie «Maurerische Trauermusik», Werken von Mozart.
Der tiefe Bläserklang der Trauermusik etablierte die durchdringende triste Atmosphäre, in welcher sich das kraftvolle Requiem entfalten konnte. Es wurde zweimal mit Stücken aus der Lauretanischen Litanei unterbrochen. Die Einschübe unterstrichen den an der jeweiligen Stelle vorherrschenden Charakter der Heiligen Messe.
Auch interpretatorisch liess sich Fitzlaff viel Spielraum; die Schola zeigte sich, gerade die Dynamik und das Tempo betreffend, sehr inspiriert. So war der Auftritt erfrischend und lebhaft – trotz dem vorherrschenden tristen musikalischen Gestus. Der voluminöse Klangkörper und die gepflegte Klangkultur zeichneten den Traditionschor aus. Man durfte ferner staunen, wie die Damen und Herren diffizile Intervalle und periphere Töne punktgenau intonierten. Einzig der Sopran bekundete hin und wieder Mühe, die Höhe zu halten. Überdies fielen wenige Stellen auf, da es dem Chor womöglich an letzter Sicherheit fehlte.
Solistisch wirkten Ruth Achermann (Sopran), Liliane Glanzmann (Alt), Tino Brütsch (Tenor) und Michael Raschle (Bass) – eine harmonierende Topbesetzung. Das Capriccio Barockorchester überzeugte mit seiner souveränen Leistung, zweifellos fühlte es sich trotz seines Namens auch mit dem klassischen Mozart vertraut.
AZ Region Baden-Wettingen, 11. März 2013, p.24; Matthias Steimer



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