Ruth Achermann, Sopran                       Melanie Veser, Alt                              Felix Rienth, Tenor                       Patrick Oetterli, Bass

Biografien der Solisten


» Ruth Achermann

Die Sopranistin Ruth Achermann studierte Gesang in Winterthur bei Lena Hauser. Bereits während ihrer Ausbildung besuchte sie Meisterkurse bei Margreet Honig, Amsterdam. Weiterstudien bei Elisabeth Glauser, Brigitta Dardel, Isabel Witschi und Sara Maurer (funktionale Methode nach Lichtenberg). Bei Marianne Racine Unterricht in Jazzgesang und seit 2014 Popgesangsunterricht bei Gabriela Martinez. Im Mai 2013 beendete sie den CAS Singstimme an der Hochschule der Künste in Bern. Ein Nachdiplomstudium, das sich mit der Stimmgesundheit und der interdisziplinären Zusammenarbeit von Phoniatern, Logopäden und Gesangspädagogen beschäftigt. Sie konzertiert mit verschiedensten Formationen, die ein breites Spektrum der Musikwelt abdecken. So ist sie u. a. Mitglied der Profi-Ensembles musicalina und glarean, mit denen sie auch immer wieder an internationalen Musikfestivals auftritt, zuletzt im Sommer 2012 am Kirchenmusikfestival in Schwäbisch Gmünd. Ruth Achermann hat sich im Bereich älterer Musik als Solistin einen Namen gemacht. Neben ihrer Tätigkeit als Konzertsängerin ist ihr die pädagogische Arbeit ein wichtiges Anliegen. Sie unterrichtet Privat (SMPV) und an den Musikschulen Volketswil und Dietikon Sologesang. Als Stimmbildnerin ist sie seit Jahren beim Kammerchor Zürcher Unterland, diversen andern Chören und neu auch bei der Schola Cantorum Wettingensis tätig.

» Melanie Veser

In Zürich geboren, begann sie nach der Matura 1992 ihr Orgelstudium an der Musikhochschule Zürich in der Klasse von Rudolf Scheidegger (Grossmünster Zürich), das sie 1997 mit dem Lehrdiplom und im Jahre 2000 mit dem Konzertdiplom abschloss. Parallel studierte sie Gesang bei Rudolf A. Hartmann und später bei Jane Thorner Mengedoht, beide an der Musikhochschule Zürich, und schloss das Studium im Jahre 2002 mit einem weiteren Lehrdiplom ab. Bis zur Geburt ihres zweiten Sohnes 2011 war sie Dozentin an der Musikhochschule Zürich ZHdK und unterrichtete Sologesang am Konservatorium Zürich. Als Sängerin konzertiert sie in der ganzen Schweiz und hat seit August 2007 die Leitung des gemischten Chores Naters sowie des Jugendchores Zaniglas-Greechu übernommen. Konzerttourneen als Organistin an der Seite der Zürcher Sängerknaben führten sie durch Italien und die Benelux-Staaten, und auch bei den TV-Aufzeichnungen von SF DRS im November 2004 begleitete sie die Sängerknaben an der Orgel. 2005 sang sie die Hauptrolle in Maurice Ravels Oper «das Kind und die Zauberdinge» in Zürich. Bis zu ihrem Wegzug aus Zürich Ende September 2006 bekleidete sie fast 10 Jahre lang das Organistenamt an der ref. Kirche Zürich-Schwamendingen und leitete den Chor «Kantorei Schwamendingen». Ebenfalls dirigierte sie bis zu diesem Zeitpunkt das Vokalensemble «Cantemus» in Bülach und war Vizedirigentin des KZO (Kammerchor Zürcher Oberland).

» Felix Rienth

Der Basler Tenor erhielt seine erste stimmliche Ausbildung in der Knabenkantorei Basel und debütierte in Mozarts «Zauberflöte» als «Erster Knabe» am Theater Basel unter Armin Jordan. Sein Gesangsstudium bei Heidi Wölnerhanssen in Basel schloss er mit dem Operndiplom am «Schweizer Opernstudio» der HdK Bern ab. Weitere Impulse erhielt er von Richard Levitt (Schola Cantorum Basiliensis). Als Preisträger der Luzerner «Stiftung für junge Musiktalente» gab er ein Arien-Konzert mit dem Luzerner Sinfonieorchester. Seither wird Rienth als Tenor in der Schweiz und in ganz Europa engagiert. So hat er Bachs «Johannes-Passion» unter Frans Brüggen in Holland und Oesterreich gesungen, Mendelssohns «Elias» in Lissabon, «Lobgesang» in der Kölner Philharmonie, Mozarts «Requiem» mit dem Mozarteum-Orchester Salzburg, Schubert-Messen mit dem Orchestre de la Suisse Romande und ist in den Schweizer Konzertsälen wie der Victoria Hall Genf, der Tonhalle Zürich, dem Musiksaal Basel, oder dem Métropole Lausanne aufgetreten. Festivalauftritte in ganz Europa, Galakonzert im Beisein Ihrer Majestät, Königin Fabiola von Belgien. Rundfunkaufnahmen und prämierte Diskographie mit über 20 CDs bei internationalen Labels: 2012 erfolgte mit Maríns Barockliedern «Tonos humanos» die Auszeichnung zur Referenzaufnahme von «Klassik heute» (München), 2014 wurde seine CD mit Telemann-Kantaten zu den «10 besten CDs des Monats» der Zeitschrift RITMO (Madrid) gewählt. Das US-Magazin «American Record Guide» bezeichnete Felix Rienth als «Sänger von wahrer stimmlicher Schönheit». 2014 Interview-Gast beim Spanischen Rundfunk Radio Nacional de España sowie bei Radio «CKRL» (Kanada). 2016 erscheint seine neueste CD, Händels «Deutsche Arien» bei VANITAS / Challenge Records.

» Patrick Oetterli

Patrick Oetterli, in Solothurn geboren und aufgewachsen, fand als Mitglied der Singknaben der St. Ursenkathedrale früh den Weg zur Vokalmusik. Nach der Matur studierte er Gesang an den Musikhochschulen in Bern, Zürich und Wien und belegte zahlreiche Kurse bei namhaften Musikern. Seine sängerische Tätigkeit ist geprägt durch grosse stilistische Vielfalt: Geistliche Werke von Renaissance bis Moderne, Lieder von Mundart bis Russisch und szenische Produktionen mit Vorliebe zu unkonventionell angelegten Rollen. Er gewann Stipendien und Preise, besonders erwähnenswert die Auszeichnung mit dem Preis für Musik des Kantons Solothurn 2006. Patrick Oetterli betätigt sich als Sänger, Gesangspädagoge, Dirigent, Leiter verschiedener Kammermusikformationen und Musikforscher, insbesondere auf den Gebieten komponierender Frauen des Barock und Schweizer Komponisten von Renaissance bis Gegenwart: Gregorius Meyer, Berthold Hipp, Felician Suevus Schwab, Munzinger-Familie, Hans Huber, Alban Roetschi und Martin Wendel u.a. Noteneditionen und Aufnahmen bei Art-y-Fakt, Artemisia, Gallo, Müller und Schade und diversen Rundfunkanstalten runden dieses Tätigkeit ab.



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