Franz Schubert (1797 -1828)

 

Anton Bruckner (1824-1896)

 
 
Franz Schubert

Stabat Mater
Der Müller und der Bach
Chor der Engel
Die Nacht
Messe in G

Anton Bruckner

Afferentur
Os justi
Virga jesse
Christus factus est

Daniela Stoll, Sopran
Laura Binggeli, Alt
Zacharie Fogal, Tenor
Markus J. Frey, Bass

Sabine Hochstrasser, Violine 1 | Salome Zimmermann, Violine 2
Alberto Rodríguez Herrero. Viola | Martin Birnstiel, Violoncello
N.N., Kontrabass | Sandra Weiss, Fagott

Thomas Hunziker, Bassklarinette | Jonas Herzog, Claviorganum

 
Schola Cantorum Wettingensis
Stefan Müller, Leitung
 
 
 

Tickets:

CHF 40 | CHF 30 | Vergünstigung CHF 10 für Jugendl. bis 16 J. / Legi

Samstag, 27. Januar 2024 20:00 Uhr
Kirche St. Anton, Wettingen
 
Sonntag, 28. Januar 2024, 17:00 Uhr
Kath. Kirche  Gut Hirt, Niederrohrdorf
 
Beginn Vorverkauf: 18. Dezember 2023
 

Sowohl das Stabat Mater als auch die Messe in G hat Franz Schubert 1815 im Alter von 18 Jahren in wenigen Tagen komponiert. Während das Stabat Mater von innerer Zerrissenheit geprägt ist, gehört die Messe in G zu den liedhaften Werken: Gesanglich, volkstümlich einerseits im lyrischen Kyrie, gleichzeitig aber von schneidender Qual und düsterer Melancholie im «Agnus», umfasst die Messe ein breites Ausdrucksspektrum. Obwohl noch ein Jugendwerk, klingen manche Passagen voller Resignation, wie das Werk eines Greises. Der milde Dur-Schluss des Agnus beispielsweise umarmt nicht nur das Leiden, auch das Ende aller Dinge wird resignierend akzeptiert; der Trost heilt nicht, er deckt bloss zu.

Der herrliche Chorgesang «Die Nacht» verklärt die Natur. Der Sternenhimmel schaut «…aus der blauen Ferne» auf uns Menschen herab; so fern liegt das Glück der romantischen Seele, dass es nur erahnt werden kann.

Die Motetten von Anton Bruckner gehören zur tiefsten Musik der Spätromantik. Es erklingen «Afferentur», «Os justis», «Virga jesse» und «Christus factus est». Diese Spätwerke sind von tiefer Gläubigkeit und transzendierenden Modulationen durchdrungen. Stilistisch schlägt Bruckner den Bogen von der Renaissance-Ästhetik bis zur entlegenen Erfahrungswelt Richard Wagners, wodurch eine eigenständige Tonsprache resultiert, die sowohl konservativ als auch hoch modern klingt.

Das Projekt wird unterstützt von:

Solisten

Daniela Stoll, Sopran

Die lyrische Sopranistin Daniela Stoll lebt in der Schweiz und hat ihre Wurzeln in Schaffhausen. Sie schloss ihr Studium bei Prof. Rachel Harnisch an der Hochschule der Künste Bern mit Auszeichnung ab. Meisterkurse besuchte sie bei Vesselina Kasarova, und Jennifer Larmore.Sie sang zunächst Rollen im leichten Koloraturfach (Blonde, Madame Herz) und wechselte mit ihrem dem Debüt als Marzelline aus Beethovens «Leonore» auf Schloss Rheinsberg ins lyrische Fach. Im Sommer 2022 sang sie im Rahmen der Opernfestspiele Munot die Rolle der ersten Dame aus Mozarts «Zauberflöte».Höhepunkte ihres Konzertschaffens waren Auftritte an der National Opera of Ukraine, Kiew, dem Kulturcasino Bern, dem Musicaltheater Basel und im Konzert- und Ballhaus neue Welt, wo sie Mahlers 2. Sinfonie sang.

Daniela Stoll


Laura Binggeli, Alt

Die ehemalige Buchhändlerin begeistert mit einer warmen Mezzo-Stimme und bespielt auch ab und zu in Opernproduktionen die Bühne. Mit dem von ihr und der Pianistin Alena Sojer gegründeten Duo «Hyphen» verschreibt sie sich dem Lied. Neben der solistischen Tätigkeit liegt ihr der professionelle Ensemblegesang am Herzen. So singt sie u.a. im larynx Vokalensemble (Basel) und im Davos Festival Kammerchor. Als Solistin tritt die Mezzosopranistin in kirchen und kammermusikalischen Konzerten auf Laura Binggeli arbeitet als Gesangspädagogin in Basel und Zürich.

Laura Binggeli


Zacharie Fogal, Tenor

Der Tenor Zacharie Fogal wurde in Ontario, Kanada geboren. Seine gesangliche Ausbildung erfolgte bei Prof. Daniel Lichti (Wilfrid Laurier University) und Prof. Scot Weir (Zürcher Hochschule der Künste). Als sensibler und vielseitiger Künstler ist er sowohl als Solist als auch als Kammermusik-Sänger in der Schweiz sowie ihren Nachbarländern gefragt. Insbesondere wurde er als Solist für Oratorien und weitere grosse geistliche Werke engagiert. Höhepunkte bildeten bisher die Titelrolle von Händels Judas Maccabaeus, die Titelrolle aus dem Saint Nicholas von Britten und Uriel aus Haydns Schöpfung. Letztes Jahr war er im KKL Luzern in Mozarts Requiem solistisch zu hören. Die Musik von Bach liegt dem jungen Tenor jedoch besonders am Herzen. In den letzten Jahren hat er viele Male die Rolle des Evangelisten sowohl in der Johannes- als auch der Matthäus-Passion gesungen. Aber auch die Messe in h-Moll, das Weihnachts-Oratorium sowie diverse Kantaten von Bach gehören zu Zacharies Repertoire. Er tritt regelmässig in professionellen Ensembles wie dem Ensemble Corund, dem Schweizer Vokalconsort, der Zürcher Singakademie oder der J.S. Bach Stiftung, um nur einige zu nennen, auf. Als leidenschaftlicher Pädagoge unterrichtet Zacharie Gesang an der Dkms in Rapperswil SG.

Zacharie Fogal


Markus J. Frey

Markus J. Frey studierte Pädagogik und arbeitete als Klassen- und Musiklehrer an verschiedenen Schulen. Parallel dazu studierte er Gesang bei Heidi Wölnerhanssen in Basel (Lehr- und Konzertdiplom SMPV). Bedeutende Impulse erhielt er von Denette Whitter, Rainer Altorfer. Kammersängerin Inga Nielsen, Margreet Honig und Frieder Lang. Eine rege Konzerttätigkeit und Operntournee führten ihn durch die Schweiz und ins benachbarte Ausland. Er studierte Chor- und Orchesterleitung und leitet zur Zeit den Kirchenchor Berikon und das Orchester Zofingen. Markus J. Frey unterrichtet Gesang in Brugg, ist als Geschäftsstellenleiter des Schweizerischen Kirchengesangsbund tätig und führt einen Deko- und Geschenkeladen in Brugg. 

www.frey-musik.ch


Instrumentalensemble

Sabine Hochstrasser, Violine 1

Salome Zimmermann, Violine 2

Alberto Rodríguez Herrero. Viola

Martin Birnstiel, Violoncello

N.N., Kontrabass

Sandra Weiss, Fagott

Thomas Hunziker, Bassklarinette

Jonas Herzog, Claviorganum

 

Chor

Schola Cantorum Wettingensis

Pflege des traditionellen Repertoires – mehrheitlich geistliche Musik – ist der Hauptfokus der Schola Cantorum Wettingensis. Dabei bleibt auch Platz für überraschende und unkonventionelle Programme mit Ausflügen in andere musikalische Sphären.

Seit Juli 2018 leitet Stefan Müller die Schola Cantorum Wettingensis. Mit ihm durfte die Schola schon mehrere Erfolgsgeschichten schreiben, unter anderem ihre Jubiläumskonzerte im Juni 2019 in Zusammenarbeit mit der Sinfonia Baden, wo sie das Publikum mit Werken von J.S. Bach, A. Dvořák und G.F. Händel begeisterte. Bei der Aufführung der Schöpfung von Joseph Haydn im Frühjahr 2022 wurde vom begeisterten Publikum insbesondere die ausdrucksstarke, transparente Darbietung im Zusammenspiel von Chor, Solisten und Musikern gelobt. Unvergesslich auch die Konzerte im Mai 2023 mit der Krönungsmesse von Mozart und u.a. mit der «Ode an die Freude» aus der 9. Sinfonie von Beethoven.

Foto: Markus Suter      

Leitung

Stefan Müller

Pflege des traditionellen Repertoires – mehrheitlich geistliche Musik – ist der Hauptfokus der Schola Cantorum Wettingensis. Dabei bleibt auch Platz für überraschende und unkonventionelle Programme mit Ausflügen in andere musikalische Sphären.

Seit Juli 2018 leitet Stefan Müller die Schola Cantorum Wettingensis. Mit ihm durfte die Schola schon mehrere Erfolgsgeschichten schreiben, unter anderem ihre Jubiläumskonzerte im Juni 2019 in Zusammenarbeit mit der Sinfonia Baden, wo sie das Publikum mit Werken von J.S. Bach, A. Dvořák und G.F. Händel begeisterte. Bei der Aufführung der Schöpfung von Joseph Haydn im Frühjahr 2022 wurde vom begeisterten Publikum insbesondere die ausdrucksstarke, transparente Darbietung im Zusammenspiel von Chor, Solisten und Musikern gelobt.

Stefan Müller

Foto: Markus Suter